Reise blog von Travellerspoint

Aug 2008

Cabalgata en La Cumbre

Reiten statt Gleiten - Ein Ausflug in die Sierras

sunny 22 °C

Zu viel Wind erwartete Arnika und mich in den Sierras, als wir am Samstag Morgen nach ca. 2 Stunden Busfahrt in La Cumbre ankamen. Unser Traum vom Fliegen erfüllte sich leider nicht, da die Profi-Paraglider, mit denen wir eigentlich einen Tandemsprung vorgehabt hatten, selbst am Boden blieben. Da parapente nun hinfällig war, mussten wir uns ein alternatives Fortbewegungsmittel suchen, um die Gegend erkunden zu können. Im Gegensatz zu den Autos

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stellten Gaucho und Patalusco die idelaen Weggefährten dar.

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Bevor wir aber die Hufe schwangen, statteten wir noch dem über La Cumbre trohnenden Cristo einen Besuch auf seinem Berg ab und hielten eine kurze siesta.

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Wieder unten angekommen, machten wir uns schließlich gemeinsam mit unserem guía Daniel und den drei caballos auf den Weg in die Sierras...

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Dieser Weg war kein leichter, dieser Weg war steinig und schwer! Wie froh war ich unterwegs, dass wir die steilen Hügel nicht selbst zufuß erklimmen mussten (das erwartete uns ja dann genau einen Tag später: http://lilatina.travellerspoint.com/16/)
Trotz mancher Schwierigkeiten, den Halt im Sattel nicht zu verlieren, konnten wir die Landschaft und Aussicht richtig genießen! Doch nach 3 Stunden cabalgata über Stock und Stein waren dann auch nicht nur die Pferde platt. Während sich Gaucho und Patalusco schön zur Entspannung im Dreck wälzten, nutzen wir die Gelegenheit, um noch ein paar typisch argentinische Eindrücke festzuhalten:

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Eingestellt von lilatina 30.08.2008 7:42 PM Archiviert in Animal | Argentinien Kommentare (0)

Cita a ciegas

Blind Date im Café Berlin

Independencia Einntausendirgendwas, Nueva Córdoba: Enzo hatte seine Wohnung für das erste Treffen der austauschinteressierten Mitglieder von "Córdoba-corazon de mi país" vorgeschlagen. Was einst als Slogan für Wahlwerbung in Córdoba funktionierte, ist heute der Name einer Gruppe im guten alten StudiVZ, wo ich mich mit Arnika, einer Deutschen und Enzo und Manu aus Argentiniern verabredet hatte - zu einer Art blind date. Enzo servierte uns Mate (mit Kaffee) und facturas, während er immer wieder zum CD-Player lief, um uns seine deutschen Lieblingsschlager vorzuspielen. Du bist so heiß wie ein Vulkan! Vor ein paar Jahren hat er in Schwaben ein FSJ gemacht und ist dabei wohl auf den Geschmack gekommen. Jetzt arbeitet er in Córdoba als Kellner in einer etwas edleren Restaurantkette, weil er als Lehrer - was er eigentlich gelernt und studiert hat - nur ungefähr ein Drittel verdient...
Später kam dann Manu, der vor einiger Zeit in Dresden studiert hatte. Obwohl die beiden ziemlich gut deutsch konnten, redeten wir die meiste Zeit auf Spanisch. Als Enzo schließlich zum Arbeiten musste, gingen wir noch zu dritt in die Bar Berlin, um das deutsch-argentinische Treffen perfekt zu machen. Bei einem kühlen Warsteiner diskutierten wir kulturelle Unterschiede (z.B. Grillen vers. asado) und ich erfuhr so einiges über die argentinische Geschichte und die Sichtweise der Argentinier auf die Welt. Schließlich kam noch ein argentinischer Freund von Arnika, der ebenfalls in Deutschland (Esslingen) gelebt hatte. Wie so oft kannten sich die anderen drei eigentlich schon über ein paar Ecken (Stammtisch Goetheinstitut). Als wir die Bar verließen, stellten wir zu unserer Begeisterung fest, dass man im Berlin sogar Haribo und Vollkornbrot käuflich erwerben kann. Außerdem wird sogar "deutsches" Frühstück angeboten, welches ich bestimmt noch mal irgendwann probieren werde...

Eingestellt von lilatina 30.08.2008 6:46 PM Archiviert in Living Abroad | Argentinien Kommentare (0)

censo

Volkszählung in Córdoba

Am Dienstag Abend hatten wir (zum ersten Mal die komplette WG) das unerwartete Sommerwetter (ca. 30 Grad) genutzt, um uns bei gefühlten 23 Grad (um 23 Uhr) leckere picadas an der cañada zu gönnen. Die Bars und Restaurants waren aber nicht nur wegen des guten Wetters überfüllt, sondern auch weil am Mittwoch mal wieder "Feiertag" in Córdoba war. Der censo stand an, die Volkszählung in der Provinz Córdoba. Alle mussten zuhause bleiben bis die cencistas vorbeigekommen waren und ihre seltsamen Fragen gestellt hatten (unter anderem: "Aus welchem Material ist Ihre Wohnung?"). Das sonst so lebendige Córdoba war wie ausgestorben und noch nicht mal disco oder quioscos hatten geöffnet. Über den verfrühten Frühlingsanfang hatten wir uns aber leider zu früh gefreut, denn am Mittwoch sanken die Temperaturen wieder drastisch auf 17 Grad. Deshalb fiel es uns auch nicht ganz so schwer, den Tag im Haus zu verbringen. Glücklicherweise öffneten am Abend die Kinos wieder ihre Türen, sodass wir uns, eingedeckt mit einer Doppelportion panchos (Hot Dogs), im cinerama eine schöne argentinische Komödie ansehen konnten: "Un novio para mi mujer"...

Eingestellt von lilatina 28.08.2008 7:04 PM Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

cuarenta y uno?

Schuhe, Stiefel und andere Schnäppchen

Seit ich mich hier in Córdoba einigermaßen eingelebt habe, erscheinen mir die meisten Dinge einfach zu banal und kaum bloggenswert. Aber das liegt wahrscheinlich an der Sichtweise und so habe ich mich entschieden, einfach ein paar Alltagsanekdoten zu erzählen.

Am Montag hat meine 3. Woche im Ergo Club, einem kleinen Fitness Center um die Ecke begonnen. Wie gesagt, aufgrund der ganzen Leckereien wie alfajores, facturas, criollos, empanadas, oreos, tutucas (eine Art Popcorn) und natürlich den ganzen gaseosas wie Coca, Pepsi usw. (Coca light ist hier irgendwie ziemlich verpönt) muss jetzt mal abgespeckt werden. Mitglied im Club zu werden war wesentlich einfacher als eine geeignete Sporthose zu bekommen, die ich natürlich nicht aus Deutschland mitgebracht hatte. In meiner "Not" bin ich auf eine Schlabber-Schlafanzughose ausgewichen, die ich vielleicht sogar auch so auf der Straße anziehen könnte (gibt es diesen häßlichen Schlabberlook auch in Europa?). Eine Woche später habe ich dann in einem kleinen Geschäft bei uns um die Ecke eine "echte" Jogginghose entdeckt, die in XL sogar etwas länger als 3/4 war. Für 30 Pesos ein echtes Schnäppchen, dachte ich mir, und außerdem steht an der Seite so was wie Dizy Lizy drauf. Schade nur, dass sie dann direkt bei der ersten Übung an der unvorteilhaftesten Stelle gerissen ist...
Auch ansonsten gestaltet sich das Klamotten shoppen hier für mich nicht besonders einfach: Ich habe bestimmt insgesamt schon an die 40 Oberteile anprobiert. Wie praktisch, dass es in den meisten Geschäften auch immer nur eine Größe gibt! Von schönen Leder-Stiefeln ganz zu schweigen! Nachdem ich fast 2 Wochen lang alle zapaterías abgeklappert und vergebens Größe 41 verlangt hatte, änderte ich meine Strategie und verlangte einfach Größe 40. Nun muss man aber wissen, dass es 1. nur 10 % der schönen Schuhe und Stiefel in der gigantischen Größe 40 gibt und dass 2. Argentinier einfach nur gerne so tun, als könnten sie einem weiterhelfen anstatt gleich mit der Wahrheit rauszurücken. So quetschte ich meine armen Füße schon mehrfach in 38er und 39er Stiefelchen.
Um so erstaunter war ich dann, als meine Pechsträhne ein Ende zu haben schien. Meine gerissene Sporthose wurde ordentlich genäht und verstärkt und hält bis heute. Dem Verkäufer laufe ich ab und zu über den Weg und er fragt mich dann immer nach meinem Befinden und dem der Hose;-) Selbst meine Einkaufstüte voller Kosmetika von Farma City, die ich aus lauter Frust über die nicht passenden Klamotten in einer Boutique liegen gelassen hatte, bekam ich trotz des langen Wochenendes dazwischen zurück, vollständig. Und am Samstag habe ich mir Schuhe gekauft - kein Leder, keine Stiefel, aber sie passen!!!

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Fußgängerzone

Eingestellt von lilatina 7:23 PM Archiviert in Shopping | Argentinien Kommentare (0)

Iguazú

Un viaje a las tres fronteras

sunny 24 °C
View Auf und davon nach Argentinien auf lilatina's Reise-Karte.

Nach 22 Stunden Busfahrt, die uns die nette azafata von Expreso Singer durch Wein und Champagner erträglich machte (:-)), kamen wir am Freitag, den 8.8.08, in Puerto Iguazú an. Es erwartete uns ein völlig anderes Klima als in Córdoba, was wir ca. 1500 Kilometer südlich hinter uns gelassen hatten. Am Samstag machten wir uns auf zu den cataratas, den berühmten Wasserfällen von Iguazú. Mit viel Text wird man diesem Naturwunder nicht gerecht, daher jetzt ein paar Fotos.

Die Macht des Wassers

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So sieht ein richtiger Turi aus: Mit Regencape am Teufelsschlund, la garganta del diablo.

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Was für ein Panorama! Vor diesem Hintergrund musste natürlich geposed werden.

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Vor dem salto dos hermanas, Wasserfall "Zwei Schwestern"

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Tiere des Urwalds, coatis und mariposas (Nasenbären und Schmetterlinge)

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Drei rubias am Dreiländereck. Am letzten Tag "wanderten" wir noch zum Zusammenfluss von Iguazú und Paraná, an der Grenze von Paraguay, Brasilien und Argentinien.

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Eingestellt von lilatina 16.08.2008 7:17 AM Archiviert in Tourist Sites | Argentinien Kommentare (0)

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