Reise blog von Travellerspoint

Ecotourism

Quemada en la quebrada

El condor pasa

sunny 28 °C

Auf dem Rücken Pataluscos in La Cumbre hatte ich mich wohl zu früh gefreut! Die Sierras können nämlich nicht überall so bequem erkundet werden. Bis zum Eingang des Nationalparks quebrada del condorito gelangten wir zwar noch mit dem Auto, doch von da an musste gelaufen werden. Diesmal war ich mit meiner Mitbewohnerin und einigen argentinischen Arbeitskolleginnen unterwegs, die sich als absolute Wanderprofis entpuppten. Dem für Argentinier eigentlich untypischen Tempo konnten wir beiden wenig wandererprobten Deutschen nicht Stand halten und fielen schnell zurück. Der "Weg" führte uns durch unberührte Natur, über Hügel und durch Täler und hatte im wahrsten Sinne einen atemberaubenden Ausblick zu bieten.

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Wieder mal vom blauen Team...

Unsere Wanderung begann so ziemlich genau am Mittag, an einem wirklich heißen Sonntag. Ziemlich unvorbereitet waren wir der Sonne ausgesetzt und mussten erstmal 2,5 Stunden laufen bis wir zum balcón gelangten. Von dieser naturgeformten Aussichtsplattform aus hat man einen einmaligen Blick auf die quebrada. Diese Schlucht, die aus fast vertikalen Felswänden gebildet wird, ist die Heimat der Kondore. Nach einer Verschnaufspause mit Sandwichs konnten wir schließlich auch ein paar kreisende Kondore in der Ferne beobachten.

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El Condor pasa (aber mit der Kamera ziemlich schwer zu erwischen)

Ziemlich bald machten wir uns dann schon wieder auf den Rückweg, noch einmal zweieinhalb Stunden die gleiche Strecke zurück! Cathi und ich (wir waren mal wieder viel langsamer als die anderen) bekamen schnell die Auswirkungen der Sonne auf unserer weißen Haut zu spüren. Nach dem letzten Schluck Wasser und einem Apfel, den wir noch übrig hatten, erschien uns der Weg noch länger als vorher. Wir malten uns schon aus, wie wir - völlig erschöpft - eine leichte Beute für die dort lebenden Pumas wären...
Dem Durst und der Sonne ausgesetzt hatten wir eine Fatamorgana und sahen einen See in der völlig trockenen Landschaft. Doch plötzlich spiegelte sich die Sonne wirklich in einem kleinen Fluss: Agua agua!!! Ohne lange zu überlegen füllten wir unsere leeren Plastikflaschen mit dem kristallklaren Wasser. Was für eine Wohltat! Die letzten Kilometer fielen dadurch leider nicht viel leichter: Es ging nämlich alles bergauf.

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Wieder am Parkplatz angekommen (die anderen hatten schon 40 Minuten auf uns gewartet) stellten wir fest, dass wir ziemlich verbrannt (quemadas) waren. Am nächsten Tag im Büro war das dann auch Gesprächthema Nummer eins, da man fast alle Teilnehmerinnen der Quebrada-Wanderung an ihrem roten Ausschnitt erkennen konnte.

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Eingestellt von lilatina 01.09.2008 6:53 PM Archiviert in Ecotourism | Argentinien Kommentare (0)

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