Reise blog von Travellerspoint

Food

El día de la primavera

Asado argentino zum Frühlingsanfang

sunny 23 °C

Mit fünf Autos machten wir uns am Sonntag, 21.09., auf nach Alta Gracia, um den Frühling gebührend zu begrüßen (jühü!).
Es handelte sich jedoch keineswegs um ein spontanes Treffen, wie man es von Argentiniern erwarten könnte. Dem Ausflug war nämlich eine tagelange Planung voraus gegangen;-) Jeder sollte schließlich 500 g Fleisch, zwei Getränke (mit und ohne Alkohol) und Besteck mitbringen. Hier die wichtigsten Zutaten für ein perfektes asado:

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Fleisch, Fernet, Coca Cola und Salz!

Über die wichtigsten Regeln wurden alle vorher per Mail informiert:

Estimados despues de una mañana complicada puedo sumarme nuevamente al debate los puntos en concreto son:

1-llevar 500g de carne por persona (no discriminar al cerdo es bien recibido)
2-llevar el que tenga gusto exentricos como coca zero y/o magna, que la lleve
3-llevar un vino y/o coca comun por persona. para el fernet
4-llevar platos y cubiertos
5-llevar plata
7-el fernet si o si antes de salir sino nos van a fajar
11-los chinchulines tambien son buena onda
12-ni se les ocurra preguntar cuando recien se prende el fuego cuanto falta para comer
13-los quiero mucho

Numero 12 einzuhalten, war wirklich schwer: "Kommt nicht auf die Idee zu fragen, wenn gerade erst Feuer gemacht wurde, wie lange es noch dauert."

Doch das Warten lohnte sich. Seht selbst!

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Nach siesta in der Frühlingssonne, trinkt man Mate dann mit Wonne...

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Eingestellt von lilatina 23.09.2008 2:34 PM Archiviert in Food | Argentinien Kommentare (0)

Gegrillte Lymphknoten

Jesús María Kulturschock

sunny 22 °C
View Auf und davon nach Argentinien auf lilatina's Reise-Karte.

"Jesús María" ist nicht etwa ein Ausruf des Erstaunens, sondern ein kleiner Ort ca. 50 Kilometer nördlich von Córdoba. Dort saß ich nun mit Cathi und Mercedes am Busbahnhof von Jesús María und wartete auf Augustina, die uns zum Landgut ihrer Eltern für ein Asado eingeladen hatte und uns am Bahnhof abholen wollte. Obwohl ich das Buch "Kulturschock" noch nicht wirklich gelesen habe, hatte ich mich von Anfang an auf die Unpünktlichkeit der Argentinier eingestellt (die mir ja auch gar nicht so fremd ist ;-)) und war daher kaum überrascht, dass uns Augustina ein Stunde warten ließ. Als Entschädigung bekamen wir drei Wartenden dann nachher aber jede einen kleinen Beutel mit Süßigkeiten geschenkt, wie beim Kindergeburtstag.

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Und dann gings erstmal zum Restaurante Parrilla Aromas, lecker typisch argentinisches Fleisch vom Grill (asado) essen. Der Kellner bringt nach und nach verschiedene Stücke vom Rind und nimmt auch immer schön die Reste und Knochen herunter, damit man auf dem Holzbrett genug Platz zum Essen hat. Nach Steak, Kotelett, Rippe und Wurst, das alles noch einigermaßen bekannt aussah und auch sehr lecker schmeckte, wurden einem dann irgendwann etwas unbekanntere gegrillte Stücke gereicht. Es handelte sich um chinchulines, riñón und ganglio, Worte, die mir zu dem Zeitpunkt nichts sagten und ich also keinen Grund hatte, die Stücke nicht zu probieren. Während mir die ersten beiden (Dünndarm und Niere) nicht wirklich zusagten, erschien ganglio irgendwie noch am angenehmsten. Zum Glück erfuhr ich erst nachher, dass ich gegrillte Lymphknoten gegessen hatte. Hoffentlich sind meine nicht deshalb jetzt so angeschwollen...

Nach dem Essen ging es dann zum Landhaus, einem früheren Jesuitenkloster mit riesigem Grundstück, Hunden und Pferden. Der einzige Mann der Truppe machte leider als Gaucho keine gute Figur. Er fiel trotz jahrelanger Reiterfahrung vom Pferd (tat sich aber glücklicherweise nichts Ernstes). Der Tag, der schon so typisch argentinisch begonnen hatte, klang schließlich mit Mate-Tee in geselliger Runde aus.

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Eingestellt von lilatina 15.07.2008 5:07 PM Archiviert in Food | Argentinien Kommentare (0)

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